09/03/2011 12:20 Publié dans Chronique Le Matin Dimanche | Lien permanent | Commentaires (3)

Chère Sandrine Salerno

Chère Sandrine Salerno

Vous avez insulté l’un des plus grands employeurs du pays, les importateurs de voiture, les garagistes, les centaines de PME qui travaillent pour l’automobile. Vous vous êtes moqué dans une interview de leurs produits et de leur exposition. Pour l’ouverture du Salon de l’auto à Genève, vous avez osé dire: «Tous mes cauchemars sont liés à la voiture», et «un véhicule pollue, coûte cher, fait du bruit, est dangereux et empiète sur l’espace public». Vous vous êtes demandé ce que les hôtesses venaient bien faire au Salon, à part représenter «une fantaisie pour les hommes en chaleur». Si vous voulez savoir quelle fantaisie vous représentez pour des hommes comme moi, je vous le dis volontiers: l’envie de botter les fesses de la maire socialiste de Genève. Parce que vous avez réussi à ridiculiser Genève dans le monde entier, une fois de plus. Allez expliquer à Tokyo ou à Wolfsburg que l’administration de la ville de Genève doit être considérée comme un atelier protégé, avec la plus grande empathie. Ça ne sert à rien. Les dégâts sont faits. Vous êtes peut-être tout près de votre but: Genève ne sera jamais sans voitures, mais peut-être bientôt sans Salon de l’automobile. C’est bien le risque que court Genève, si les organisateurs continuent de recevoir les baffes qui sont votre spécialité.

Cordialement, Peter Rothenbühler

Commentaires

Guten Tag, lieber Peter

Ich schicke voraus, dass ich die Genfer Stadtpräsidentin Sandrine Salerno nicht kenne. Die Art, wie Du ihr am vergangenen Sonntag im sprichwörtlichen Sinn in der SoZ an den Karren gefahren bist, hat jedoch meine Sympathie für sie geweckt. Es bekümmert mich ungemein, dass Du Dir offenbar kaum Reflexionen über das Auto gönnst. Ich halte das Auto und unsern Mobilitätswahn für eine eigentliche Seuche, schlimmer als Heroin, AIDS oder Bürgerkriege! 7 Millionen Schweizerinnen und Schweizer fahren mit 4 Millionen Personenwagen herum. Ich rede nicht von den 340 Toten, die der Strassenverkehr in der Schweiz verursacht. Auch wenn sie Trauer, Leid und Wut provozieren. Die Toten haben es vergleichsweise gut, weil sie in die ewigen Jagdgründen eingegangen sind. Nein, ich rede von den 22'000 Schwerverletzten jährlich hier zu Lande, von denen ein grosser Teil eine Dauerbehinderung davon trägt.

Hätten die Chinesen gleich viele Autos wie wir Schweizerinnen und Schweizer, wären das 700 Millionen Fahrzeuge mit einem C02-Ausstoss von 126 Millionen Kilogramm pro gefahrenem Kilometer. Dann würde der Peter Rothenbühler mit der Gasschutzmaske arbeiten, falls er es überhaupt noch bis ins Büro schafft.

Die 4 Millionen Personenwagen der Schweiz beanspruchen einen Raum von der doppelten Fläche des Kantons Genf, verursachen Dauerlärm, giftige Abgase und Feinstaub und verbrauchen Erdöl, von dem Du Dich fragen darfst, in welchem Zeitraum es wieder nachwächst.

Nein, das Auto ist die dümmste Erfindung der Menschheit, vergleichbar allenfalls noch mit Kernkraftwerken, die uns für 100'000 Jahre hochtoxische Abfälle bescheren oder mit dem Wasserklosett, das mit einem Handgriff 10 Liter sauberes Trinkwasser zu ungeniessbarem Dreckwasser macht.

Es wäre schön und wichtig, wenn es in der Schweiz mehr Menschen vom Schlag einer Sandrine Salerno gäbe und vor allem mehr Medienschaffende, die ihre grauen Zellen zum Nachdenken statt für gedankenlose Brandmarkungen gebrauchten.

Mit freundlichen Grüssen

Peter M. Wettler
Leadermacher + Komm-unikat-ionsberater + Medien-enter-t®ainer
Florastr. 24
8953 Dietikon
Tel.: +41 (0)44 363 43 26
Fax: +41 (0)44 363 43 48
Mail: p.m.wettler@bluewin.ch


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Nur nachhaltiges Wirtschaften ist urenkelfreundlich und -tauglich.

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Écrit par : Peter M. Wettler | 10/03/2011

Guten Tag, lieber Peter

Ich schicke voraus, dass ich die Genfer Stadtpräsidentin Sandrine Salerno nicht kenne. Die Art, wie Du ihr am vergangenen Sonntag im sprichwörtlichen Sinn in der SoZ an den Karren gefahren bist, hat jedoch meine Sympathie für sie geweckt. Es bekümmert mich ungemein, dass Du Dir offenbar kaum Reflexionen über das Auto gönnst. Ich halte das Auto und unsern Mobilitätswahn für eine eigentliche Seuche, schlimmer als Heroin, AIDS oder Bürgerkriege! 7 Millionen Schweizerinnen und Schweizer fahren mit 4 Millionen Personenwagen herum. Ich rede nicht von den 340 Toten, die der Strassenverkehr in der Schweiz verursacht. Auch wenn sie Trauer, Leid und Wut provozieren. Die Toten haben es vergleichsweise gut, weil sie in die ewigen Jagdgründen eingegangen sind. Nein, ich rede von den 22'000 Schwerverletzten jährlich hier zu Lande, von denen ein grosser Teil eine Dauerbehinderung davon trägt.

Hätten die Chinesen gleich viele Autos wie wir Schweizerinnen und Schweizer, wären das 700 Millionen Fahrzeuge mit einem C02-Ausstoss von 126 Millionen Kilogramm pro gefahrenem Kilometer. Dann würde der Peter Rothenbühler mit der Gasschutzmaske arbeiten, falls er es überhaupt noch bis ins Büro schafft.

Die 4 Millionen Personenwagen der Schweiz beanspruchen einen Raum von der doppelten Fläche des Kantons Genf, verursachen Dauerlärm, giftige Abgase und Feinstaub und verbrauchen Erdöl, von dem Du Dich fragen darfst, in welchem Zeitraum es wieder nachwächst.

Nein, das Auto ist die dümmste Erfindung der Menschheit, vergleichbar allenfalls noch mit Kernkraftwerken, die uns für 100'000 Jahre hochtoxische Abfälle bescheren oder mit dem Wasserklosett, das mit einem Handgriff 10 Liter sauberes Trinkwasser zu ungeniessbarem Dreckwasser macht.

Es wäre schön und wichtig, wenn es in der Schweiz mehr Menschen vom Schlag einer Sandrine Salerno gäbe und vor allem mehr Medienschaffende, die ihre grauen Zellen zum Nachdenken statt für gedankenlose Brandmarkungen gebrauchten.

Mit freundlichen Grüssen

Peter M. Wettler
Leadermacher + Komm-unikat-ionsberater + Medien-enter-t®ainer
Florastr. 24
8953 Dietikon
Tel.: +41 (0)44 363 43 26
Fax: +41 (0)44 363 43 48
Mail: p.m.wettler@bluewin.ch


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Écrit par : Peter M. Wettler | 10/03/2011

Cher Monsieur Rothenbuhler,

Croyez que la plupart des Genevois (ses) ont honte des propos antipathiques et anticommerciaux que Sandrine Salerno s'est permise de clamer à l'occasion de l'ouverture du salon de l'automobile à Genève. Ce salon phare fait partie de l'histoire de Genève et les couinements de la Maire sont d'autant insultants pour les genevois et leurs visiteurs. Saper de la sorte les efforts que déploient les milieux économiques pour développer et attirer de nouveaux marchés, démontre, entre autres, un certain degré d'incompétence et d'inconscience que nous fait porter Sandrine Salerno. Souvenez-vous aussi, Christian Ferrazino, autre Maire d'extrême gauche, avait boudé l'inauguration d'un précédent salon.

Ce n'est pas une fessée que mérite Sandrine Salerno, mais une déculottée le 13 mars prochain aux municipales.

Écrit par : Alcibiade | 10/03/2011

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