28/06/2011

Liberez Charlene!

 

 

Liberez Charlene!

Ce n'est qu'une rumeur pour le moment. Une rumeur assez méchante. Mais ça colle tellement bien à la réalité de ce curieux mariage monegasque: Charlene aurait pris un billet d'avion Monaco- Afrique du Sud, donc "maison", aller simple, et elle aurait été retenue au dernier moment par les sbires de Monsiegneur.. Presque trop romantique comme histoire pour être vraie. Mais attendons.

En revanche, ce qui crève les yeux, c'est que dans ce mariage il y a quelque chose qui ne colle pas. Dans tous les sens du terme.

Tous les indices laissent penser depuis très longtemps que le pauvre Albert II se marie seulement par obligation  - il en va de la survie de la principauté - et qu'il a trouvé en Charlene une complice qui s'est prêtée au jeu - pour quelle raison? Par amitié, par aveuglement, par appat de gain, on ne le saura jamais. Tous les gestes, les regards, les attitudes de ce couple triste et froid trahissent un non-amour flagrant entre les "amoureux".

Nous ne pouvons rien pour Albert, il restera prisonnier du rocher à vie.  

Mais il n'est pas trop tard pour liberer Charlène. Qui méritera bientôt le surnom "l'otage du rocher". Libérez Charlène!

Enfin, ne soyons pas si pessimistes.

Peut-être tout finira en bonne nouvelle: on nous confirmera qu'Albert II est vraiment fou amoureux, mais ne sait pas trop le manifester et Charlène, elle, aime vraiment son prince charmant, et les deux ne rêvent que d'une chose, et cela depuis des années: se marier et avoir beaucoup d'enfants.

Ce serait vraiment mimi.

Mais la tradition veut qu'ily ait des nuages noirs sur la vie des occupants du palais. Donc, si vous voulez connaître mon sentiment: nous aurons bientôt une princesse encore plus triste .... et un divorce princier.

Ma kiosquière a eu ce commentaire: il n'a qu'à épouser l'une des femmes avec qui il a eu des enfants.....

 

 

 

 

18/04/2011

Boom am Genfersee

Boom am Genfersee

Steinzeitliche Gegend mit 1 Million Einwohner

Die Waadtländer reiben sich die Augen. Ihr Kanton bald so gross wie das Millionen-Zürich ? Dabei gibt’s seit Jahren keine erschwingliche Wohnungen mehr, die Vorortszüge sind überfüllt, die Autobahn Genf-Lausanne permanent gestaut .

Fakt ist, dass im Kanton Waadt die Bevölkerung stärker wächst als in Zürich. Ein Viertel mehr Einwohner bis 2035, das prognostizieren die Statistiker von Kanton und  Bund. Eine Million Menschen werden also in einer Region leben, die der Genfer Politiker Patrice Mugny  vor drei Jahren noch  als «steinzeitlich  (rupestre)» bezeichnet hatte.

In der Tat hat die Waadt für urbane Genfer  immer noch das Image des pittoresken Weinbauernlandes. Lausanne ist in vielen Köpfen  immer noch der behäbige Marktflecken, den Charles-Ferdinand Ramuz so trefflich beschrieb. Dabei hat sich die Region zu einem heimlichen Riesen entwickelt, zu einer Grossagglomeration, die  dem Genferse entlang eine welsche Goldküste bildet, mit einer einmaligen Dichte von schicken Villen mit Seeanstoss.

Die Waadt ist Sitz von Firmen wie Nestle, Logitech, Cisco, Philip Morris, Tetrapack , Medtronic, Kudelski), Lausanne beherbergt neben dem CIO eine grössere Anzahl internationaler Sportverbände. Das moderne Vergnügungsquartier Le Flon zieht die Jugend aller umliegender Städte (auch Genf) an. 

Mit dem angekündigten Boom ist die Lösung der Infrastrukturprobleme so dringend geworden, dass  Behörden  plötzlich grösste Entschlossenheit zeigen, Engpässe in Sachen Verkehr und Wohnungen mit radikaleren Methoden anzupacken : SVP-Staatsrat Jean-Claude Mermoud hat diese Woche angekündigt, der Staat werde für die letzten Baulandreserven ein gesetzliches Kaufrecht der Gemeinden durchsetzen, wenn diese weiterhin dem Wohnungsbau entzogen bleiben sollten. Die Rechte droht mit Methoden der Linken !

Wenn man vergleicht, wie viele Krane in Zürich stehen und wieviele in Lausanne sieht man sofort : da gibt’s Aufholbedarf ! Von einem dritten Gleis zwischen Lausanne und Genf wird schon lange geredet,  das Tabu einer Verbreiterung der Autobahn Genf-Lausanne hat die Vizepräsidentin des Schweiezr Freisinns Isabelle Moret zu ihrem Wahlkampfthemen gemacht.

Warum so viele Leute gerade in die Waadt ziehen?  Das hat wenig mit dem Steuerfuss zu tun, wie man vermutet. Er ist Schweizer Durchschnitt. Nur eine kleine Minderheit reicher Zuzüger  profitiert von Steuerabkommen (insgesamt rund 1200 in der Waadt, Schweizer Rekord !). Es sind auch nicht nur die vielen  Arbeitsplätze, die renommierte Technische Hochschule (EPFL) und die Lausanner Kunstschule (ECAL), nicht nur die zahlreichen Start Ups in den Bereichen Bio-Technologie und Informatik, die im « Biotech-Valley » Waadt aus dem Boden schiessen.

Die Anziehungskraft  des Léman-Beckens ist und bleibt einfach die Schönheit der Landschaft. Alpen,  Mittelland, See, Rebberg und Jura, alle Schönheiten der Schweiz in einem einzigen Kanton zusammengefasst, das ist einmalig. Es sind auch die Menschen und  ihre Mentalität.  Im Waadtland herrscht –selbst im Winter - eine Art kalifornisches Lebensgefühl der Leichtigkeit. Als der Autor dieser Zeilen in den siebziger Jahren erstmals ein paar Jahr in Lausanne wohnte und sich in die Gegend verliebte, setzte er alles daran, so schnell wie möglich wieder wegzukommen. Er fühlte sich zu jung, um definitiv in einem Kurort  zu leben und zog nach Zürich.

Lausanne hat ein Klima wie das Tessin (Montreux hat ebenso viele Sonnentage wie Lugano), die Umgebung lädt dauernd zum Skifahren, Baden oder Promenieren oder/und zum Trinken eines Zweierli Weissweins im gigantischen Rebberg mit Blick auf den schönen See. Im Alter lässt sich solches besser ertragen.

 Wenn wir schon beim Rühmen sind. Die unversehrte Landschaft von  Lavaux verdanken wir ausgerechnet einem Basler : Hätte Franz Weber nicht eine Volksinitiative zum Schutz dieses Unesco-Welterbes lanciert, wäre der Rebberg heute ein wüster Villenhügel. Ein anderer Deutschschweizer hat Montreux weltweit zum  Inbegriff für Jazz an der Sonne gemacht : Claude Nobs. Und der Freiburger Patrick Aebischer macht zurzeit aus der renommierten ETH Lausanne (EPFL) die zweitgrösste Stadt des Kantons, mit Wohnungen, Restaurants, Hotel, Kongresszentrum undsoweiter.   

Das Bevölkerungswachstum des Kantons Waadt hat natürlich auch viel mit dem internationalen Genf zu tun, wo UNO, IKRK, WHO, die Weltfirmen Du Pont,  Rolex, Vacherin Constantin, Rohstoffhändler, Banken, zugewanderte Hedgefunds und andere Firmen attraktive Arbeitsplätze bieten.

Der Leerwohnungsbestand in Genf ist aber irgendwo unter null, und dagegen wird nichts unternommen : Der reiche Stadtkanton verfolgt seit Jahren eine  Verdrängungs-Strategie.  Die schöne Landschaft im Genfer Hinterland wird total geschützt : zehn Kilometer vom Stadtzentrum entfernt findet man herrliche, völlig unverbaute Weinbauerndörfern (wie Russin ,wo Jean Ziegler wohnt).  

In der Stadt möchte der bürgerlich dominierte Kanton nun wenigstens den Bau von Hochhäusern gestatten, doch die links-grüne Stadtregierung politisiert auf der Linie der fast vergessenen Zürcher Ex-Stadtpräsidentin Ursula Koch : die Stadt ist gebaut, jedes vernünftige Bau- und Renovationsprojekt wird mit administrativen Hindernissen, Einsprachen und exzessivem Mieterschutz behindert. Man wird in Genf leichter Hausbesetzer als Hausbesitzer.

Es gibt auf dieser Welt kaum eine andere reiche Stadt, die im Zentrum so viele verlotterte und verluderte Häuserfassaden hat. Die Stadt Genf ist heute rein äusserlich so sexy wie eine alte Lady im durchsichtigen Négligé.

Was macht aber Genf mit seiner jüngeren Generation und mit den  zahlreichen begüterten Zuzügern  ( Franzosen, zurzeit viele Japaner und Libyer, Russen, Chinesen)? Es exportiert sie seti  Jahrzehnten nach Frankreich oder ins Waadtland. Der massive Bevölkerungszuwachs und der total ausgetrocknete Wohnungsmarkt in der Region Nyon sind ein Genfer Produkt. Demografisch und witschaftlich wachsen die Kantone Waadt und Genf und die angrenzenden französischen Departemente  schon lange zusammen. Nur politisch und administrativ bleiben die Distanzen gross.   

Dies hat den visionären Waadtländer Staatrat Philippe Pidoux schon am 5. Juni 1977 ( !) dazu angeregt, in einem Artikel in der NZZ (und dem Journal de Genève) « Fusionieren wir die Kantone Waadt und Genf ! » auszurufen. Man müsse die riesigen anstehenden Infrastrukturprobleme endlich gemeinsam lösen.  « Kantonskonkordate eignen sich höchstens zur Regelung der Fischerei », pflegt er noch heute zu sagen.

Noch selten hat ein NZZ-Artikel  im Welschland derart heftige Debatten ausgelöst. Eine Volksinitiative für die Kantonsfusion wurde von der Bevölkerung haushoch (über 80%) abgelehnt,  der mutige Politiker hat vermutlich mit einem einzigen Zeitungsartikel  seine vorgezeichnete Karriere als Bundesrat verspielt !  

Heute beklagen sich auch politisch Verantwortliche des Pays de Gex (F , Genf schiebe  seine Probleme einfach ins Nachbarland ab. Die Behörden von Waadt, Genf und den benachbarten französischen Departement werden nicht darum herumkommen, auch ohne Fusion rasch neue Wege der effizienten Zusammenarbeit zu finden.

Sollten nämlich immer mehr Schweizer Bürger aus den immer teurer werdenden  Zentren verdrängt werden,  könnten ausländerfeindliche Parteien wie das Mouvement des Citoyen Genevois oder die SVP ihren Vormarsch in der Westschweiz nochmals beschleunigen. Nicht nur der Mittelstand muss heute ins Wallis oder nach Freiburg ausweichen. Die Financial Times hat vor geraumer Zeit auch umzugswilligen Financiers der City signalisiert, in Genf gebe es keine Wohnungen zu erschwinglichen Preisen mehr. Aber es gebe eine Ausweichmöglichkeit : nur eine Dreiviertel Stunde Flugzeit von Genf entfernt gebe es eine nette Stadt, die erhebliche Lebensqualität biete und erst noch mehr neue Wohnungen und Häuser : Die Stadt heisse Zürich. 

(Cet article a paru dans le NZZ am Sonntag, le 3 avril 2011)       

19/05/2010

Outer les politiciens homosexuels?

 

La burqa sociale

Faut-il "outer" les politiciens et politiciennes homosexuel(le)s?

Ou: faut-il enfin ôter la burqa sociale aux partenaires de nos politiciens homosexuels?

Je lis (sur le site "Les Quotidiennes") ce que pense Manon Pulver, rédactrice en chef d'un magazine gay:

« Dans les milieux de l’art, de la culture, du show-biz,  des personnalités dévoilent leur homosexualité au grand jour plus facilement», fait remarquer Manon Pulver. La rédactrice en chef du magazine 360° souligne l’importance des « modèles d’identification positive » auprès des jeunes homosexuels et lesbiennes, souvent en perte de repaire au moment de l’adolescence.
« Il est vrai que la politique est un ciment social. Les hommes et les femmes qui font campagne, sont élus ou dirigent des exécutifs, représentent aussi de belles figures d’identification. Leur coming-out peut être vu, entendu comme un signal favorable pour  un(e)  jeune qui souhaite développer des activités sociales ou publique. Il s’agit d’un élément important pour l’intégration de la communauté homosexuelle. »
Manon Pulver nuance toutefois. Le respect à la vie privée doit, selon elle, prévaloir sur toute autre attitude. « Non ! Pour rien au monde, il serait souhaitable de « outer » des personnalités politiques ou autres contre leur gré. Et même de les enjoindre à le faire. Cela doit procéder d’une démarche strictement personnelle. Exactement comme le droit de faire de la politique et de ne pas avoir d’enfants. Au nom de quoi les gens appelés à s’occuper des affaires publiques devraient-ils correspondre à un schéma familial ou à toutes autres formes de modèle conservateur ? »

Je suis d'accord quand elle dit que les coming-out des élus homosexuels peuvent être vu comme un signal positif pour un(e) jeune homosexuel(le).

Je ne suis pas d'accord quand elle dit que dans les milieux de l'art, de la culture et du show-biz les personnalités dévoilent leur homosexualité au grand jour "plus facilement" qu'en politique.

C'est vrai pour la Suisse romande, malheureusement.

Mais pas pour Berne, Zürich, Bâle ou les cantons de Suisse centrale ou il est entré dans les moeurs depuis très longtemps de parler très librement de l'orientation sexuelle des élus qui eux, n'ont aucune honte à se présenter partout avec leur partenaire du même sexe.

Mme Pulver dit aussi qu'il ne faudrait surtout pas enjoindre les politiciens à se "outer". Pas d'accord non plus.

Evidemment, les élus sont libres de vivre avec qui ils veulent, d'avoir des enfants ou pas, la décisions leur appartient, mais les électeurs ont le droit de savoir qui ils sont, comment ils vivent, s'ils sont mariés ou pas, par exemple. L'état civil d'un candidat a toujours été une information essentielle pour juger un candidat.

Il y a deux problèmes qui se posent: 

celui de l'identification justement.  Le fait que des élus homos cachent leur vie privée et font vivre dans l'ombre et à l'écart de toutes les réceptions officielles leurs partenaires, donne un très mauvais exemple, plutôt décourageant pour les jeunes homos. ("Si eux, ils n'osent pas vivre poiuvertement leur amour, pourquoi on devrait être otpimiste pour notrte avenir")

Et puis il y a le problème de la transparence et de l'impartialité dans tout ce qui concerne les nominations de fonctionnaires et autres attributions de postes.

Un politicien qui vit - en secret - avec un autre politicien et comme par hasard lui "ouvre" une porte comme président d'une commission qui dépend de lui ou, pire, un poste de directeur d'une institution qui dépend de lui...ou encore pire lui "ferme" des portes par peur d'attirer l'attention sur leur relation, tout cela s'est déjà vu, en Suisse romande et ailleurs, et tout cela est très malsain. 

C'est pourquoi il faut recommander à tous les élus homosexuels de faire leur coming out (sans grand bruit) et se présenter dans les réceptions et cérémonies publiques avec leur partenaires qui, eux ou elles, ont bien mérité de se débarasser de cette burqa sociale que leur impose leur amant ou maitresse.

 

  

 

   

  

 

28/04/2010

Schweizerdeutsch -débat télévisé

Les Romands devraient-ils apprendre le Schwyzerdütsch?
Un débat intéressant auquel j'ai participé a été diffusé par la télévision alémanique mardi soir.
Si le sujet vous intéresse, vous pouvez le visionner le sur le site du Schweizer Fernsehen. (Chercher sous "Sendungen" l'émission "Club")
Voilà comment l'émission est annoncé sur le site:
  

Bonjour, Grüezi, Hello? - Verstehen Sie Schweizerisch?

Der Genfer Nationalrat Antonio Hodgers will die Mundartsprache ganz in die Privatsphäre verbannen und das Hochdeutsche zur öffentlichen Sprache generell erheben. Das passt vielen Deutschschweizern nicht. Wie wichtig ist die Mundart für die Identität? Muss die einheitliche Landessprache neutral sein und soll gar das Englische - als geläufigste Fremdsprache - zur Amtssprache erhoben werden?

Unter der Leitung von Röbi Koller diskutieren:

Jean-Frédéric Jauslin, Direktor Bundesamt für Kultur BAK
Antonio Hodgers, Nationalrat Grüne/GE
Pedro Lenz, Schriftsteller und Mundartpoet
Peter Rothenbühler, Direktionsmitglied «Edipresse»
Ariane Gigon, Deutschschweiz-Korrespondentin «La Liberté», «Swissinfo»
Iwar Werlen, Sprachwissenschafter Universität Bern

Der Genfer Nationalrat Antonio Hodgers will die Mundartsprache ganz in die Privatsphäre verbannen und das Hochdeutsche zur öffentlichen Sprache generell erheben. Das passt vielen Deutschschweizern nicht. Wie wichtig ist die Mundart für die Identität Muss die einheitliche Landessprache neutral sein und soll gar das Englische - als geläufigste Fremdsprache - zur Amtssprache erhoben werdenUnter der Leitung von Röbi Koller diskutieren ltbgtJean-Fr�d�ric Jauslinlt/bgt, Direktor Bundesamt für Kultur BAKltbgtAntonio Hodgerslt/bgt, Nationalrat Grüne/GEltbgtPedro Lenzlt/bgt, Schriftsteller und MundartpoetltbgtPeter Rothenbühlerlt/bgt, Direktionsmitglied EdipresseltbgtAriane Gigonlt/bgt, Deutschschweiz-Korrespondentin La Libert�, SwissinfoltbgtIwar Werlenlt/bgt, Sprachwissenschafter Universität Bern
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Ausstrahlungen

Dienstag, 27, April 2010, 22.25 Uhr, SF 1
Mittwoch, 28 April 2010, 01.30 Uhr, SF 1
Mittwoch, 28. April 2010,11.00 Uhr, SF info
Donnerstag, 29. April 2010, 04.05 Uhr, SF 1
Donnerstag, 29. April 2010, 12.40 Uhr, SF info
Samstag, 05. Mai 2010, 14.05 Uhr, SF 1

Zitate

Aussagen aus der Sendung

 

Antonio Hodgers

zur Mundart:

"Die Mundart muss offiziell anerkannt werden, damit wir Welschschweizer wissen: Das ist eine Sprache, die wir lernen müssen. Wir sollten uns zudem ein einheitliches Schweizerdeutsch aneignen - und es wäre ideal, wenn wir in der Schweiz einen zweisprachigen Sender wie "Arte" hätten."

 

Jean-Frédérique Jauslin

zur Mehrsprachigkeit:

"Die Mehrsprachigkeit in der Schweiz ist eine riesige Chance. Wir profitieren aber leider nicht von der Möglichkeit, dass wir innerhalb von 20 Minuten in einem anderen Sprachgebiet sein könnten - und die Mundart ist nicht schwieriger zu verstehen und zu lernen, als das Deutsche." Neues Fenster

Pedro Lenz

zum Hochdeutschen:

"Wir haben Komplexe, was das Hochdeutsche anbetrifft. Aber wenn ein Welscher darum bittet, dass man mit ihm Hochdeutsch spricht, ist es eine Frage des Anstands, das auch zu tun. Möglicherweise fällt man dann nach ein paar Minuten kurzfristig wieder in die Mundart zurück - das kann passieren." Neues Fenster

Ariane Gigon

zum Erlernen einer Sprache:

"Die Schweizer sind stolz auf ihr spezielles Hochdeutsch. Ich selbst habe Kurse besucht, um Hemmungen, Deutsch zu sprechen, abzubauen. Es geht doch auch darum, Land und Leute kennen zu lernen sowie den anderen zu entdecken. Da gehört die Sprache dazu." Neues Fenster

Peter Rothenbühler

zur Verbesserung der Kommunikation:

"Deutsch zu lernen ist sehr schwer. Ich glaube, dass wir deshalb die früheren Gepflogenheiten wieder aufnehmen sollten. Das heisst für die Welschschweizer, dass sie ein Zürich-Jahr oder ein Basel-Jahr einschalten sollten. Die Deutschschweizer sollten im Gegenzug wieder ein Welschland-Jahr machen. Das würde die Kommunikation verbessern." Neues Fenster

Iwar Werlen

zum Erlernen der Mundart:

"Viele meinen, Mundart könne man nur, wenn man sie mit der Muttermilch eingesogen hat. Das stimmt nicht. Zwar gibt es kaum Lehrmittel für die Mundart, aber man kann einen Dialekt auch durch das Hören und Sprechen erlernen. Generell sollten wir in der gemeinsamen Kommunikation jeweils die Sprache verwenden, welche der jeweiligen Situation angemessen ist."

Deutschschweizer- Volk ohne Sprache

 

Deutschschweizer – Volk ohne Sprache

Für den grünen Nationalrat Antonio Hodgers ist der Vormarsch der Dialekte in der deutschen Schweiz zum nationalen Problem geworden. Der Genfer ist vorübergehend nach Bern gezogen, um sein Deutsch aufzubessern, stellte aber fest, dass man zwar leicht über den Röstigraben springen kann, gleich dahinter aber auf eine hermetische Dialektbarriere stösst. Hochdeutsch sprechen die Berner mit den Welschen nur aus Höflichkeit, aber meist nur fünf Minuten. Bärndütsch versteht ein Genfer nicht, trotz sieben Jahren Deutschunterricht.

Antonio Hodgers meint, man müsse zum besseren Verständnis unter Eidgenossen eventuell eine einzige Sprache zur allgemein gültigen Landessprache machen, Schweizerdeutsch, Romanisch ( !) oder Englisch. Oder die Deutschschweizer müssten Schwyzertütsch auf die Privatsphäre reduzieren und im öffentlichen Bereich nur noch Hochdeutsch sprechen.  Man sollte über das Problem sprechen, « solange wir uns noch verstehen in der Schweiz », schreibt Hodgers in einem in der NZZ am Sonntag publizierten Text, der grosse Wellen warf, vor allem in der Westschweiz, wo tatsächlich viele Menschen seine Frustration teilen.

Ich kann ihm nur antworten : wer auf nationaler Ebene reüssieren will, muss heute Deutsch UND Schweizerdeutsch verstehen.  Die jüngst erhobene Forderung der Walliser Jungliberalen, vermehrt Sprachaufenthalte im andern Landesteil zu organisieren, kann man nur voll unterstützen. Jeder junge Westschweizer sollte mehrer Monate in der deutschen Schweiz verbringen. Es ist völlig illusorisch, von der Mehrheit zu fordern, vermehrt  Hochdeutsch zu sprechen, nur um den Westschweizern oder Ausländern einen Gefallen zu erweisen.

Trotzdem, meine ich, sollten die Deutschschweizer ihr Verhältnis zur deutschen Sprache ernsthaft überprüfen. Aus eigenem Interesse. Sie werden nämlich langsam zum Volk ohne  Sprache.  Sie sprechen Dialekte, die sprachlich verwildert sind. Und sie vernachlässigen sträflich den Gebrauch ihrer Schriftsprache. 

Zum Dialekt : Was in Frankreich oder Deutschland als Privatsache betrachtet wird, als Intim- oder Babysprache für den familiären Gebrauch, wird in der deutschen Schweiz regelrecht  gefördert,  auch im öffentlichen Bereich. Die elektronischen SRG-Medien, die sich «Idée Suisse» nennen, aber nichts tun für diese Idee, tragen massiv zur Erhaltung des sprachlichen Réduitdenkens bei : in Nachäffung der privaten lokalen Konkurrenz, wo der Dialekt noch Sinn macht, pflegen sie immer mehr die Dialekte. In mehr als 60 Prozent der Informationssendungen – selbst beim für Touristen so wichtigen Wetter - wird Dialekt gesprochen.

Aber was für Dialekte ? Ein Chuderwälsch, ein fehlerhaftes Mischmasch, das weit entfernt ist von einer richtigen Sprache, amüsant zum Zuhören für gebildete Menschen (mit Humor), aber unverständlich – und vor allem nicht lernbar - für Welsche.  Bei der Zürcher Jugend macht sich zurzeit ein Dialekt breit, den man Zürialbanisch nennen könnte. Er besteht aus einem beschränkten Züritütsch-Vokabular und imitiert in Rythmus und Betonung  « voll krass » die balkanischen Sprachen.  

Die gleiche Jugend lernt in der Schule brav Hochdeutsch, wendet die Sprache aber später nie mehr an. Sie schreibt ihre SMS’ in einem Idiom, das es nur auf Handys gibt. Und weil Hochdeutsch kaum  gepflegt wird, haben selbst Erwachsene Mühe mit dem mündlichen Ausdruck. Kürzlich habe ich einer Präsentation beigewohnt, wo ein Zürcher Kadermann etwas auf Hochdeutsch erklären musste. Er fiel jeweils nach wenigen Worten in den Dialekt zurück.   

Niemand will die Dialekte abschaffen, sie sind gemütlich, heimelig und für den Hausgebrauch praktisch. Das Problem sind nicht die Dialekte. Das Problem ist die Unfähigkeit der Deutschschweizer, Hochdeutsch zu sprechen, die auf einer tiefen Abneigung gegenüber dem Hochdeutschen beruht. Viele sehen darin eine Nachwirkung vom letzten Weltkrieg : Hochdeutsch war die Sprache der Nazis. Aber es war noch länger die Sprache von Goethe und Schiller… Die innere Ablehnung der deutschen Sprache hat heute etwas Pathologisches, das eigentlich nach kollektiver Therapie ruft.

Helfen könnte vielleicht eine voluntaristische Sprachpolitik des Bundes, die, wie es Antonio Hodgers vorschlägt, eine klare Grenze zieht : Dialektgebrauch fürs Private, den Stammtisch und die Folklore, Hochdeutsch für Schulen, Parlamente, Informationssendungen und überall dort, wo man nicht demonstrativ «en famille» bleiben will.

Eine gezielte Förderung des Gebrauchs der deutschen Sprache (der richtigen!) würde allen nützen, den Deutschschweizern wie den sprachlichen Minderheiten. Wenn nichts geschieht, heisst unsere erste Landessprache schon bald Englisch. Die kommt dann von selbst ins Haus, ohne Sprachpolitik. Wäre krass. Aber why not? Lieber Englisch als gar keine richtige Sprache.

Peter Rothenbühler

Texte paru dans NZZ am Sonntag, édition du 18 avril 2010

 

     

23/03/2010

Pédophilie et célibat

 

 

L'abus d'autorité, de confiance est plus grave encore

Arrêtez de discuter à longueur de journée et d'émissions de radio si'il y a une relation de cause à effet entre le célibat des prêtres et les cas de pédophilie.

Evidemment qu'il y a un rapport.

Et évidemment qu'il y aussi des pédophiles parmi d'autres professions, même parmi des gens mariés.  

Mais le problème est bien plus grave au sein de l'église parce que les fautes commises par des individus ont été accompagné d'un abus d'autorité, d'un abus de confiance qui pèsent d'autant plus lourd que les hommes d'églises sont des porteurs de messages de moralité, ils sont par leur fonction parmi les premiers à qui l'on croit pouvoir faire confiance jusqu'à leur confier des enfants. Les prêtres pédophiles ont commis leurs actes en soutane, donc dans leur fonction officielle, et le pire, c'est que la hiérarchie les a couverts jusqu'au 21 siècle, donc la pédophilie a été pratiquement acceptée comme faisant partie du système de l'église. Voilà le véritable scandale. Et voilà ce qui fait le plus mal.

Evidemment qu'il y a des cas d'abus sexuels parmi d'autres catégories professionelles en contact avec des enfants, les prof de gym, les chef éclaireur, les entraineur de foot, les assistant sociaux et même les babysitter.

Et là aussi, pendant longtemps, des abus ont été cachées, des victimes intimidées...

Mais la seule profession qui exerce d'abord une fonction morale dans la société, qui représente et répand des règles de conduite - justement en matière sexuelle - ce sont les personnes dépendantes de et travaillant pour le Vatican. D'elles on devait  attendre un comportement moral exemplaire. C'est pour cela que la société les juge plus sévèrement que toutes les autres catégories, et à juste titre.    

On n'a pas fini de parler des fautes de l'église, et je dirais des églises au pluriel.

 

 

  

22/03/2010

Vatican: majorité sexuelle à 12 ans

A propos de pédophilie...

Saviez-vous que la cité du Vatican connait l'âge légal de la majorité sexuelle le plus bas du monde? Il est fixé à 12 ans! Ca veut dire que des gamins de 12 ans ont le droit de consentir à des relations sexuelles avec une personne plus âgée qu'eux. Pas mal pour les curés pédophiles qui ont la garde de petits chanteurs ou autres élèves... Mais en principe, cette loi ne s’applique qu’aux relations hétérosexuelles.

Si le pape veut vraiment sévir contre la pédophilie ou ce que certains communicateurs du Vatican préfèrent appeler l'éphèbophilie, c'est à dire l'amour des jeunes garçons, il doit commencer par relever de quelques années l'âge légal de la majorité sexuelle.

Le pape a le pouvoir de changer cette loi puisque le Vatican est - sur le plan politique – une sorte de dictature, le pape a les pleins pouvoirs législatifs, exécutifs et judiciaires. C'est en vertu de ce pouvoir que le pape Paul VI a aboli la peine de mort en 1969.     

16/03/2010

Enfermez Patrick Bussard, le scieur de croix!

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Dialogue à la tronçonneuse 

J'éprouve le plus grand étonnement face aux réactions douces des médias, des responsables d'églises et des autorités civiles face aux gestes criminels de ce guide de montagne, Patrick Bussard, qui a scié et démoli des croix sur les montagnes fribourgeoises.

C'est un vandale. Et il doit être puni comme tel.

On croit rêver: parce qu'il s'est fait pincer par la police, le type donne une conférence de presse pour s'expliquer, et hopp, il se retrouve dans tous les journaux, avec des photos plutôt sympas et se fait décrire comme un homme très normal, d' "un calme olympien". Il explique qu'il ne sent aucune culpabilité et que ces gestes étaient pour lui le meilleur moyen pour engager un débat publique. Très bien, les médias font leur travail.

Mais on a quand même l'impression qu'en d'autres temps, le gars aurait été criminialisé (aussi par les médias) comme n'importe quel incendiaire ou individu dangereux. 

Mais comme la mode est à la critique des cathos, un scieur de croix, c'est assez tendance....

Le type a le culot de dire que ses gestes (criminels) étaient nécéssaires pour lancer un débat..... Un débat.... à la tronçonneuse....comme dans les films d'horreur ou les bagarres des loulous de bidonvilles: je te casse la gueule ou ta bagnole, et puis on se parlera.

Le comble, c'est que les gens d'église comme Nicolas Betticher, vicaire général du diocèse, entrent dans son jeu, comme s'il avait écrit une lettre de lecteur, Betticher se déclare prêt à "ouvrir le dialogue avec l'auteur de ces actes. S'il souhaite débattre, alors débattons.... mais qu'on ne commence pas par abattre des croix."

Ce guide illuminé ne mérite qu'un seul dialogue, c'est celui avec avec la justice et les géoliers. Il devrait passer à la case prison pour réfléchir aux lois, à la propriété et à ce qu'on appelle profanation de symboles religieux.

Si on ne réagit pas avec fermeté à ce gerne de conneries, on encourage toutes sortes de follos à agir de la même façon: 

Ils vont commettre des actes de vandalisme, avouer leur forfait, donner une conférence de presse et payer les quelques jours amende.

C'est toujours moins cher qu'une annonce dans un journal, et beaucoup plus efficace.

 

  

 

    

     

20/01/2010

Béglé, le Romand

 

Chers Romands,

ne voyez surtout pas en Claude Béglé la pauvre victime romande écrasée par des méchants lobbys et médias alémaniques qui ne supporteraient pas voir à la tête de la poste un Romand. Ce n'est pas le Romand Béglé qui a échoué, c'est Béglé le grand voyageur, le polyglotte qui a justement perdu le sens des proportions helvétiques et romandes qui s'est cassé le nez.

Prétendre que c'est au Romand qu'on en a voulu, c'est penser qu'être Romand constitue un handicap au départ pour toute carrière nationale. Et c'est penser qu'il existe des courants anti-Romands en Suisse allemande, en particulier dans les médias. Or, c'est faux.

Les Romands de qualité, les fortes personnalités ont au contraire un certain bonus auprès des Alémaniques, on les aime pour leur savoir-vivre et leur tempérament, et on leur passe même des erreurs qu'on ne pardonnerait pas à un Zurichois. Prenez Christophe Darbellay, s'il était né à Zoug, il subirait les tirs croisés (et mortels, professionellement parlant) des médias zurichois pour ses mouvements d'opinion incohérents.

Il existe beaucoup d'exemples de personnalités fortes romandes qui ont su s'imposer à Berne ou à Zurich.

Prenez Charles Kleiber, prenez Nicolas Bideau, prenez les présidents de parti Levrat et Darbellay, et prenez le Suisse de l'année, le chirurgien Prêtre, des Romands pur sucre.

Claude Béglé a échoué pour d'autres raisons. Dès sa nomination, ça sentait l'échec, l'homme a trop voulu, il a trop parlé, il se voyait Roi Soleil sans être assuré du soutien des nombreux vassaux, petits ducs et courtisans qui font la pluie et le beau temps dans la Berne administrative. Et malgré tout le charme qu'il dégage, on ne peut ignorer qu'il a tout simplement eu un comportement inadéquat pour un grand commis de la Confédération.

Puis, rencontrant une opposition farouche, une presse critique et un réseau redoutable de vieux socialistes autour de Osswald Sigg et Ulrich Gygi qui étaient opposés dès le départ à sa nomination et ont alimenté la presse dominicale de détails croustillants (mais jamais vraiment scandaleux) sur le passé de Béglé, il a cru pouvoir gagner par la parole, par les arguments, par les démentis, par la franchise et la conviction. Alors que le pouvoir est un jeu de réseaux, de soutiens discrets. Il s'est aussi trop tard entouré de conseillers en communication.

 

 

 

  

 

 

16/12/2009

Cher Dominique Warluzel

Cher Dominique Warluzel,

je suis d'accord avec vous quand vous dites dans Le Matin qu'à Genève une certaine défaillance de l'autorité concourt au développement de l'insécurité. D'accord aussi quand vous dites qu'il faudrait des gens de convictions pour diriger le département des institutions (anciennement Justice et Police) et que la police devrait davantage jouer un rôle répressif.

Mais je trouve complètement fou et irresponsable d'annoncer haut et fort que - à cause du climat d'insécurité à Genève que vous comparez à celui de New York des années 80 - vous vous êtes armé, que vous avez même une arme (que j'imagine chargée) dans votre voiture.

Quand un avocat aussi célèbre et aussi respecté que vous estime qu'il n'est plus possible de circuler à Genève sans avoir une arme à feu dans sa voiture, je crie "au secours".

Votre message sera compris: citoyens, armez-vous! Les autorités, la police en l'occurence n'est plus capable de vous protéger. Voilà comment on lit vos propos.

Et malheureusement, votre exemple ne sera pas suivi que par des citoyens responsables comme vous, mais aussi par toutes sortes de voyous qui n'hésiteront pas à faire usage de leur arme....Si on porte une arme, c'est bien pour s'en servir.

D'un côté, nous nous battons pour interdire les chiens dangereux qui sont de véritables "armes de combat" et de l'autre on recommande (indirectement) aux citoyens de se munir d'uen arme à feu... C'est de la folie.

Désarmez-vous, cher ami! Et vite. Genève n'est pas ausi dangereuse que ça.

La repression oui, mais l'autodéfense armée non!

Avec mes meilleures salutations

Peter Rothenbühler

 

 

 

      

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